Ortsbegehung im Königsforst nach Kyrill (21. Januar 2007)
Ein sehr kurze Runde durch den Königsforst sind wir (meine bessere Hälfte und ich) ein paar Tage nach dem verheerenden Sturm Kyrill gegangen. Nach ein paar Wanderungen in der Vulkaneifel, war das eigentlich die erste kleine Wanderung, die wir in der Nähe von Köln gemacht haben. Über die Strecke gibt es nicht viel zu erzählen: Vom Parkplatz Forsbacher Straße ging es über den Rundweg A2, wobei wir auf dem Rückweg ab Rabenbruch den Schiefer Hauweg (>15) gegangen sind.
Spannend war zu sehen, wie viele Bäume vom Sturm umgeweht worden sind. Insbesondere der Schiefer Hauweg war stark blockiert und wir mussten über viele Bäume klettern oder uns darunter her bücken. Die Auswirkungen von Kyrill hat wohl fast jeder sehen können und im Sauerland muß es noch schlimmer gewesen sein. Meine besondere Erfahrung habe ich persönlich allerdings im Flugzeug am 18. Januar auf dem Rükflug von einer Dienstreise gmacht. Genau um 18:00 Uhr, also ziemlich zur heftigsten Zeit von Kyrill im Rheinland, sollte unser Flug in Düsseldorf landen. Der Anflug war wirklich grausam und ich war heilfroh, als wir nur noch auf ca. 300 Flughöhe waren und bald landen sollten. Leider mußte der Pilot durchstarten und auf den Kölner Flughafen ausweichen. Nach dem holprigen Flug dorthin und der dann relativ erträglichen Landung mussten wir noch über eine Stunde im Flugzeug ausharren, weil die Gangways im Sturm das Flugzeug beschädigt hätten. So blieb den Stewardessen meiner Lieblingsairline genug Zeit, in blauen Müllsäcken die Spucktüten einzusammeln. Der Nutzungsgrad war deutlich über 50%, bei mir zum Glück aber 0%.