Von Schloss Burg um die Sengbachtalsperre (25. Oktober 2008)

Eigentlich hatte ich zu meinem Geburtstag ein schönes Wochenende mit Freunden in der Eifel geplant, bei dem ich natürlich auch wandern gehen wollte, aber irgendwie kam mir diese Idee zu kurzfristig, als daß sich genügend Mitwanderer gefunden hätten, die sich das ganze Wochenende freinehmen konnten. Gründe waren so “fadenscheinige” wie: “Wir bekommen dann gerade ein Kind”, “meine Verwandtschaft feiert Geburtstag irgendwo weit weg”, “wir ziehen um” und so weiter. Ernsthaft ist es tatsächlich so, daß man ein Wochenende mit Freunden mittlerweile ca. ein halbes Jahr vorher planen muß, weil wir alle unsere Wochenenden weit in die Zukunft verplant haben. So habe ich im Moment des Schreiben selber bis Weihnachten nur noch drei Wochenenden nicht verplant und davon ist eins schon mit dem Warten auf den Nikolaus belegt.

Um trotzdem meinen Jahrestag zu begehen, habe ich dann ganz normal zu Hause gefeiert. Weil wir die Wanderung aber auch nicht auslassen wollten, bin ich mit meiner besseren Hälfte, A.& B. sowie Doc T. an einem grauen Samstag ins Bergische gefahren, um ein paar Stunden durch den Wald zu laufen. Die Strecke hatte ich vorher schon per email verteilt. Nur der Parkplatz, den ich als Treffpunkt vorgesehen hatte, war schon voll, weswegen wir uns dann am Sportplatz von Schloss Burg treffen mussten.

Vom Sportplatz aus, führte die Strecke bis zur Sengbachtalsperrenmauer kontinuierlich den Solinger Rundwanderweg entlang, der einmal rund um Solingen führt. Kollege B. war vom Abstieg zum See nicht sehr begeistert, fürchtete er doch schon den Aufstieg bei der Rückkehr. Glücklicherweise konnte ich ihn und die schnell aufgestachelten restlichen Mitwanderer mit der Aussicht auf eine Kaffeetafel und einen Sessellift zurück nach Schloss Burg beruhigen. Der Weg selber war schön zu laufen mit ein paar Steigungen und schönem Blickauf die Talsperre.

Nach ca. 1,5 Stunden Weg um den See gelangten wir nach einem kurzen Abstieg über einen schmalen Weg herunter an die Staumauer. Wie am zweiten Foto unten zu sehen ist, war der Überlauf trocken und auch der ganze See war nicht bis zu seinem Maximum gefüllt.

Nach der Staumauer mussten wir uns dann entscheiden, ob es wieder den Berg hinauf zum Schloss oder weiter bergab zum Ort unterhalb von Schloss Burg gehen sollte. Wegen des Sesselifts viel die Entscheidung leicht, auch wenn es ein geringes Restrisiko gab, daß er eventuell nicht fahren würde.

Das Bild vom Sessellift ist chronologisch eigentlich falsch, denn vor der langen Bergfahrt gönnten wir uns noch eine klitzekleine bergische Kaffeetafel. Davon gestärkt konnten wir den Weg zur Talstation antreten, mit dem Lift hochfahren und dann den Rest des Weges bis zurück zum Sportplatz bestreiten.

1 Antwort bis jetzt »

  1. 1

    Und wenn Sie das nächste Mal nach Schloss Burg kommen, schauen Sie doch mal in unseren Blog.
    Hier können Sie das Spazieren gehen eventuell auch mit ein paar anderen Besuchen paaren.


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