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Einmal rund im Königsforst (Herbst 2007)

Im Herbst 2007 ging es wieder mit meiner besseren Hälfte sowie mit 4 Freunden (M&M, T&A) einmal rund durch den Königsforst. Das gute (und schlechte) am Königsforst ist, daß er ein ziemlich gut ausgebautes Waldgebiet ist, in dem man sehr viele geteerte oder zumindest stark befestigte Wege findet. An diesem Tag war das ein klarer Vorteil, weil T&A mit zwei Kinderwagen und ihren Insassen unterwegs waren.

Wer einmal einen Spaziergang mit kleinen Kindern plant, sollte genau auf die Wegstrecke achten. Die Kleinen wollen halt nicht immer so schnell und das kann dafür sorgen, daß man wesentlich langsamer vorwärts kommt als geplant. Wie auch immer, kommen wir zur Routenbeschreibung:

Start und Endpunkt der Route war der Parkplatz “Forsbacher Straße” in Köln Rath/Heumar. Wir folgten von dort ein langes Stück dem Rath Forsbacher Weg. Er ist ebenfalls als >2 markiert. Wir folgten dem Weg bis zur Abzweigung des Weges A3, mitten im Königsforst. Das ist nicht ganz zu Beginn, die Ziffern in den Wegmarkierungen werden relativ oft wiederverwendet, was zu etwas Verwirrung führen kann. Der Weg ging am “Gipfel” des Mengelsbergs vorbei bis zur mächtigen Kaisereiche. Diese Eiche ist mal in der Kaiserzeit so benannt worden, allerdings ist die, die jetzt hier steht nicht mehr das Original. Das Original wurde nach dem ersten Weltkrieg von den Besatzern zerschossen. Genaueres dazu steht in dem Tippeltourenbuch, siehe die Altenbergtour. Den König des Waldes wird so ‘ne Eiche aber sicher nicht beeindrucken, er wird sich an ihr höchstens das Fell reiben.

Von da ging es dann über den Weg >5a wieder Richtung Westen. Über den Schiefer Hauweg (>15) ging es schließlich zurück zur Forsbacher Straße.

Zum Abendessen lohnt sich übrigens ein Restaurant, dessen Namen ich nicht mehr kenne. Ich kenne nur noch den hier verlinkten Ort. Man muß allerdings ein kleines Stück mit dem Auto in Richtung Rösrath fahren.

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Von Altenberg ins Tal des Eifgenbachs* (17. Mai 2007)

Hier ist nun der erste der versprochenen Rückblicke auf schon etwas zurückliegende Wanderunen:

Relativ zu Beginn meiner neu entdeckten Wanderleidenschaft habe ich mir ganz wissenschaftlich erst einmal Literatur zum Thema besorgt und unter anderem das am Ende des Eintrags aufgelistete Buch* mit Wanderrouten gekauft. Daraus bin ich mit meiner besseren Hälfte eine Tour nördlich von Altenberg gegangen.

Die Route startet am Wanderparkplatz Schöllerhof und beginnt ein kurzes Stück auf der L101, um nach ein paar Metern über einen Feldweg abzuzweigen und den Eifgenbach zu kreuzen. Dieses erste Stück ist als A4 und A8 markiert.

Wir folgten dann dem Eifgenbach entlang des Weges 8 und natürlich auch entlang des Jakobspilgerweges nach Norden. Am Wegesrand befindet sich nach relative kurzer Zeit ein Schild, das auf die Überreste der Eifgenburg hinweist, die hier oberhalb des Baches gestanden hat. Wir sind der Empfehlung des Wanderführers gefolgt und haben uns auf der Höhe nach den Überresten umgeschaut. Man kann tatsächlich noch Wälle und Gräben im Wald erkennen, aber als Laien wären wir vermutlich nicht darauf gekommen, daß hier einmal eine kleine Burg gestanden hat.

Nach dem Abstieg folgten wir weiter demWeg bis kurz vor die Markusmühle, wo wir an einer Abzweigung den Weg ◊8 verliessen um ein Stück weit dem Weg X29 zu folgen. In Limmring verlässt die Route die markierten Wege und folgt der Zufahrtsstraße zum Haus Maria an der Aue, das etwas oberhalb der Dhünn liegt. Etwas oberhalb vom Haus Maria an der Aue liegt noch das Gut Steinhausen. Dazu gehören wohl auch ein paar Pferde.

Ein Pferd am Gut Steinhausen

Von hier aus folgten wir dem Weg >8 entlang der Dhünn zurück zum Parkplatz.

*: Tour 19 aus “Tippeltouren: Das Bergische Land”, Peter Squentz, Bachem Verlag, 2. akt. Auflage

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Von Bochum nach Altenberg (28. & 29. März 2008)

Am 28. und 29. März bin ich endlich mal den größten Teil der Strecke von Bochum nach Köln zu Fuß gegangen, nachdem ich ihn seit ca. 3 Jahren fast täglich mit dem Auto gefahren bin. Ich wollte schon immer mal sehen, wie es jenseits der Leitplanke aussieht und habe dabei ein paar interessante Beobachtungen gemacht.

Einen Überblick über die Route gibt es hier: Bochum – Altenberg

Die Tour ist gestartet am Stadtrand von Bochum, schon in Hattingen (vielleicht auch Witten) an der Bushaltestelle Steinenhaus am Haus Kemnade.

Der erste Teil ging durch die Ansiedlungen Buchholz, teilweise über die normalen Straßen, was das Wanderherz nicht besonders höher schlagen lässt. Die Route verlief am über den mit W markierten Wittener Rundweg. Kurz nach Beginn stieß auch der überregionale X17 dazu.

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Später, nachdem ich nördlich von Osterhöfgen die A43 unterquert hatte, bin ich ein Stück des Sprockhöveler Bergbauwanderwegs gegangen. Der Weg ist mit einem Schienensymbol markiert. Eine Impression des Weges auf einer alten Bahntrasse zeigt folgendes Bild. Sehr interessant waren für mich, der ich nicht aus dem Ruhrgebiet stamme, die alten Verladestationen der kleinen Zechen, die sich in der Gegend befanden. Deswegen wird man auch immer wieder durch Schilder vor potentiellen Bergschäden gewarnt.

Am Bergbauwanderweg zwischen Hattingen, Witten und Sprockhövel

Zwischen Stoltenberg und Hohe Egge habe ich dann den Wittener Rundweg verlassen und bin nur noch dem hier die A43 wieder querenden X17 gefolgt. Gerade von Hohe Egge bis Pöting und Scherenberg verläuft der Weg leider ausschließlich auf kleinen asphaltierten Straßen. Hinter Scherenberg kreuzt der X17 Wanderweg wieder die A43 und führt eher nach Osten. Weil ich weiter Richtung Süden wollte verließ ich den X17 und folgte dem mit HH markierten Rundweg um Haßlinghausen. Sehr schön ist hier das Stück am Grünen Weg und durch Weuste durch. Man kreuzt hier eine alte Bahntrasse, die mittlerweile zu einem in meiner Karte nicht markierten Rad- und Wanderweg umfunktioniert worden ist. In Hobeuken stieß ich auf die B51. Entlang der B51 bin ich wieder in die Nähe der großen Ansiedlungen gekommen und habe Wuppertal erreicht.

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Ungefähr an der Stadtgrenze stößt der Wanderweg X28 auf die B51 und verlässt sie dann auch wieder. Ich bin der B51 aber noch bis über die A46 gefolgt, um dann rechts in ein kleines Industriegebiet einzu biegen und parallel zur B51 weiter gen Süden zu wandern. Mitten in dem Industriegebiet erreichte ich dann den Rundweg um Wuppertal, der genau wie der Wittener mit einem W markiert ist. Dem W folgte ich dann auch ein recht langes Stück zwischen Wuppertal und Schwelm hindurch zum Anstieg auf den Ehrenberg südlich von Wuppertal Langerfeld. Das Stück durch die Stadt war zwar nicht schrecklich, aber dann ganz sicher der unattraktivste Teil der gesamte Wanderung. Als Städtmensch merkt man erst bei solchen Touren, wie schlecht die Luft an stark befehrenen Straßen ist.

Vom Ehrenberg führt der Rundweg W wieder abwärts zur Wupper, die er bei Kemna überquert. Das nächste Bild zeigt die Reste vom nun folgenden unteren Herbringhausener Stausee, der in der Wanderkarte zwar noch eingezeichnet ist, aber mittlerweile abgebrochen worden ist. Entlang dieses Tals führt der Wanderweg W noch etwas nach Süden um dann scharf nach Osten abzubiegen.

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Ich bin daher dem W nicht weiter gefolgt sondern dem lokalen Rundweg A4 bis zum eigentlichen Herbringhausener Stausee. Hier am Stausee habe ich dann auch zum ersten Mal ein Wildschwein in freier Wildbahn gesehen, daß vor den Jagdhunden, die ich kurz vorher noch mit drei Jägern gesehen hatte, floh. Dazu muß ich drei Dinge anmerken: 1.: Das Wlldschwein war recht klein, vermutlich jung und sah nicht so gefährlich aus. 2.: Zwischen dem Wildschwein und mir war noch der Zaun, der die Talsperre von den Wanderwegen abtrennt. Der Jagdhund war übrigens auch auf meiner Seite. Ein ungelöstes Rätsel ist für mich, wie die Geschichte ausgegangen ist. 3.: Der wichtigste Punkt ist, daß Wildschweine einen unheimlich eleganten Gang haben, weil sie fast gar nicht auf und ab wippen und scheinbar nur Ihre Beine und nicht den Körper bewegen. In nicht mehr ganz zurechnungsfähigem Zustand kann es sein, daß meine Begeisterung dafür mich dazu bringt, das Wildschwein als den wahren König des Waldes zu bezeichnen.

Kurz nach den Wildschweinen konnte ich auch noch drei Rehe in freier Wildbahn entdecken, die aber in gebührendem Abstand zu mir blieben. Irgendwo hinter dem oberen Herbringhausener Stausee bin ich dann auf den Jakobspilgerweg gestoßen, dem ich von dort an mit kleinen Ausnahmen gefolgt bin. Im Bild sieht man übrigens einen der vielen Bäume, die vom Sturm umgeworfen wurden und überklettert werden mussten.

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Das letzte Stück bis zum Hotel in Remscheid-Lennep war recht unspektakulär. Langsam machten sich allerdings zwei Blasen an meinen kleinen Zehen bemerkbar.

2. Tag

Am zweiten Tag war die Eschbachtalsperre, die sich hinter der Raststätte Remscheid an der A1 versteckt, meine erste Station. Am zweiten Tag war das auch meine einzige “Berührung” mit der Autobahn, die ich sonst höchstens mal in der Ferne gehört habe.

Blick von der Eschbachtalsperre Richtung A1

Von dort ging es noch einmal über einen Berg entlang von vielen frischen Lichtungen nach Wermelskirchen.

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Ab Wermelskirchen verlief der Weg entlang des Wanderweges 8 durch das Eifgenbachtal, was definitv der landschaftlich schönste Teil der Wanderung war.

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Mit en zwei nun schmerzhaften Blasen an den Zehen habe ich schließlich die Markusmühle erreicht. Kurz dahinter, dort wo die Wege X29 und A3 Richtung Limmringhausen abbiegen, hatte ich einen Punkt erreicht, den ich auf einer der früheren Wanderungen schon einmal erlaufen hatte. Mein erlaufenes Wegenetz reicht also nun (noch mit einem kleinen Loch zwischen Altenberg und Schlebusch) von Hürth bis Bochum.

bild29.jpg

Weiterhin entlang des Eifgenbaches bin ich schließlich nach Altenberg gekommen. Der Bach war übrigens von den Regenfällen und evtl. auch der Schneeschmelze stark gefüllt. Die markierten Wege waren ab der Markusmühle weiterhin der Jakobspilgerweg, 8 und A2. Auf dem Weg nach Altenberg stießen noch A3, A1, □, >10, X30 hinzu und verließen den Weg teilweise wieder.

bild30.jpg

In Altenberg habe ich mich dann abholen lassen, weil ich nach einer längeren Pause einfach nicht mehr gehen konnte. Meine Wohlfühlgrenzen hatte ich am zweiten Tag schon überschritten.

Die Bilder habe ich übrigens alle mit dem Nokia 9500 Communicator gemacht, den ich als mir verbliebendes Allroundgerät mitgenommen habe.

Die nächsten Berichte gibt es aus dem Königsforst mit angrenzendem Bergischen Land, der Ruhreifel und der Ahr.

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