Archiv für Kurz

Der König hinter Gittern (31. Juli 2008)

Vor ein paar Tagen bin ich mal wieder mit meiner besseren Hälfte ins Rechtsrheinische gefahren, um endlich den Lückenschluss für das Bergische Land zu schaffen.

Die Route selber war recht kurz und einfach und führte kurz in den Königsforst, durch den Wildpark, nach Brück und dann über Refrath-Lustheide zurück zum Parkplatz.

Der regelmäßige Leser dieses Blogs kennt sicher meine Bewunderung für das Wildschwein, den König des Waldes. Daher überrascht sicher auch nicht, daß das Interessanteste an der kleinen Wanderung das Wildgehege war, in dem ich gleich eine Rotte von Königen betrachten konnte. Leider müssen diese Könige ihr Dasein hinter Gittern fristen.

KleinerKoenigHinterGittern

Meine frühere Begegnung in – vermutlich auch nicht so ganz – freier Wildbahn war deutlich spektakulärer. Zur Beobachtung der edlen Tiere eignet sich das Gehege dann aber doch ganz gut.

Die Fotos habe ich übrigens mit meinem neuen Samsung SGH-i550 aufgenommen.

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An der schönen Ahr (1. Juni 2008 + 2 alte Touren)

Eine Herrentour an die schöne Ahr war die letzte Tour nicht. Der Anlass war der Geburtstag unserer Freundin M., die uns nach einem wie immer sehr leckerem Frühstück alle an die Ahr nach Ahrweiler gelotst hat. Mit 10 Erwachsenen, einem Muckelchen und einem Hund sind die logistischen Herrausforderungen – aber auch die Möglichkeiten – natürlich größer als z.B. bei einer Wanderung alleine wie bei der um Rösrath. Da wir mit vier Autos unterwegs waren, war es kein Problem, eins an der Römervilla in Ahrweiler stehen zu lassen und mit den anderen dreien nach Marienthal zu fahren.

Dort angekommen machten wir uns auf die ca. 6 km entlang des Rotweinwanderwegs zurück nach Ahrweiler. Die Route kann man hier sehen. Das erste Stück sind wir übrigens nicht auf dem Rotweinwanderweg gegangen, das liegt etwas weiter südlich und geht in Serpentinen den Weinberg hinauf. Nach ca. 2/3 des langen Weges ;) haben wir am Försterhof Pause gemacht. Wir haben nur etwas getrunken, aber das Essen sah auf jeden Fall gut aus. Das Eis und das eine Stück Kuchen, das wir selber probiert haben, waren gut. Am Hotel Hohenzollern haben dann die meisten noch eine Tasse Kaffee getrunken, während 5 von uns mit dem an der Römervilla geparkten Auto nach Marienthal gefahren sind, um die anderen Autos zu holen.

Im Gegensatz zu dieser doch recht kurzen Tour war ich vorher zweimal mit meiner besseren Hälfte für ein längeres Stück an der Ahr wandern. Route 1 (dargestellt in Gelb) ging von Ahrweiler bis Rech und führte uns über das weiter oben beschriebene Stück. Route 2 (dargestellt in Orange) führte dann weiter von Rech bis Ahrbrück. Das Stück von Altenahr bis Ahrbrück führt nicht mehr so klassisch durch die Weinberge.

Beide Male sind wir mit der Ahrtalbahn zum Ausgangspunkt zurückgekehrt. Das ist das Gute im Ahrtal, daß man weder Rundwege gehen muß noch mit zwei Autos fahren muß.

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Ortsbegehung im Königsforst nach Kyrill (21. Januar 2007)

Ein sehr kurze Runde durch den Königsforst sind wir (meine bessere Hälfte und ich) ein paar Tage nach dem verheerenden Sturm Kyrill gegangen. Nach ein paar Wanderungen in der Vulkaneifel, war das eigentlich die erste kleine Wanderung, die wir in der Nähe von Köln gemacht haben. Über die Strecke gibt es nicht viel zu erzählen: Vom Parkplatz Forsbacher Straße ging es über den Rundweg A2, wobei wir auf dem Rückweg ab Rabenbruch den Schiefer Hauweg (>15) gegangen sind.

Spannend war zu sehen, wie viele Bäume vom Sturm umgeweht worden sind. Insbesondere der Schiefer Hauweg war stark blockiert und wir mussten über viele Bäume klettern oder uns darunter her bücken. Die Auswirkungen von Kyrill hat wohl fast jeder sehen können und im Sauerland muß es noch schlimmer gewesen sein. Meine besondere Erfahrung habe ich persönlich allerdings im Flugzeug am 18. Januar auf dem Rükflug von einer Dienstreise gmacht. Genau um 18:00 Uhr, also ziemlich zur heftigsten Zeit von Kyrill im Rheinland, sollte unser Flug in Düsseldorf landen. Der Anflug war wirklich grausam und ich war heilfroh, als wir nur noch auf ca. 300 Flughöhe waren und bald landen sollten. Leider mußte der Pilot durchstarten und auf den Kölner Flughafen ausweichen. Nach dem holprigen Flug dorthin und der dann relativ erträglichen Landung mussten wir noch über eine Stunde im Flugzeug ausharren, weil die Gangways im Sturm das Flugzeug beschädigt hätten. So blieb den Stewardessen meiner Lieblingsairline genug Zeit, in blauen Müllsäcken die Spucktüten einzusammeln. Der Nutzungsgrad war deutlich über 50%, bei mir zum Glück aber 0%.

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Östlich von Altenberg (Frühjahr 2007)

Der Vollständigkeit halber hier noch die zweite kleine Rundtour, die ich mit meiner besseren Hälfte bei Altenberg gegangen bin. Es ging natürlich darum, das erlaufene Netz zu schließen. Deswegen mußte die Tour an die vorherige am Eifgenbach anschließen.

Wir haben auf dem Parkplatz östlich von Altenberg geparkt, der an der Straße nach Schmeisig liegt. Von dort ging es nach Altenberg hinein und über den Märchenwald-Parkplatz nördlich wieder herraus. Über die Wege X30, >8, >10 und 8 ging es entlang der Dhünn und dann entlang des Eifgenbachs bis zur Brücke über den Eifgenbach. Hier befindet sich auch die Furt, die in den Wanderkarten eingezeichnet ist. Das folgende Stück nach dem Überqueren der Brücke sind wir kurz vorher auf der erwähnten Tour schon einmal gegangen. Am Parkplatz Schöllerhof sind wir weiter auf dem Wanderweg die Dhünn entlang gelaufen bis zum kleinen Hof “Aue”. Dort angekommen sind wir auf die Wege A4 und A5 abgebogen und an einer Abzweiung nur noch A5 gefolgt bis wir Schmeisig erreicht hatten.

Der Rückweg von Schmeisig mit den Wegen A4-6 folgt dann unerfreulicherweise kurz der L310 um aber dann steil den Berg hinunter in ein Bachtal zu führen. Entlang des Bachs und ein paar Fischteichen erreichten wir schließlich wieder den Parkplatz und unser Auto.

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